Erinnerungen aus 20 Jahren…


Bis zum Jahr 2014 war Birgit Miersen Sprecherin des DSAG-Arbeitskreises Financials. Sie gehört zu den DSAG-Mitgliedern der ersten Stunde. Im Kurzinterview plaudert die 53-Jährigen aus dem Nähkästchen.

Birgit Miersen

Birgit Miersen, langjährige Arbeitskreissprecherin des DSAG-Arbeitskreises Financials
Birgit Miersen, langjährige Arbeitskreissprecherin des DSAG-Arbeitskreises Financials

Frau Miersen, Ihre Mitgliedsnummer 22 belegt: Sie gehören zu den DSAG-Mitgliedern der ersten Stunde. Was ist Ihnen in all den Jahren besonders in Erinnerung geblieben?


Birgit Miersen: Ganz klar: Mein erster DSAG-Jahreskongress. Ich erinnere mich noch daran als wäre es gestern gewesen. Der Jahreskongress fand in Düsseldorf statt und wir wurden für die Abendveranstaltung mit Bussen nach Mönchengladbach gebracht. Es war schon damals ein absolut toller Event. Ich glaube es gab auch ein paar Vorführungen, die an Zirkusattraktionen erinnerten.


Warum haben Sie sich dazu entschieden, sich selbst aktiv innerhalb der DSAG zu engagieren?


Birgit Miersen: Ich habe die DSAG zunächst einige Jahre dazu genutzt, Informationen zu bekommen, mich auszutauschen und vor allem in meinem Fachbereich Controlling Kontakte zu knüpfen. Es war nur sehr schade, dass der Bereich Financials fast ausgestorben zu sein schien. Also wollte ich mich mehr engagieren und ihn wiederbeleben. Gemeinsam mit Robin Schneider wurde ich schließlich zur Arbeitskreissprecherin für den DSAG-Arbeitskreis Financials gewählt.


Was hat Sie an der Arbeit für die DSAG begeistert?


Birgit Miersen: Wir bildeten ein Team und ergänzten uns gut. Gemeinsam mit der DSAG konnten wir viele verschiedene Veranstaltungen organisieren. Ich habe mich in der „Familie DSAG“ immer sehr wohl gefühlt und deshalb habe ich mich auch gerne beruflich und privat engagiert.


Mehr über Birgit Miersens Erfahrungen als DSAG-Arbeitskreissprecherin gibt es in der Ausgabe 2-2017 der blaupause und auf blaupause online.

Alfons Wahlers
(Ehrenvorsitzender und ehemaliger DSAG-Vorsitzender bis 2007)

„Durch das starke Wachstum war jeder Kongress ein neuer Höhepunkt. Unsere große Zielsetzung war es damals, der DSAG eine eigene Identität innerhalb der SAP Community zu geben und eine eigene Marke zu formen. Das haben wir tatsächlich im Jahre 2004 geschafft. Die DSAG als „Seele“ der SAP Community mit einer begeisternden und anziehende eigenen Zusammenarbeitskultur.“


„Wir sind mit offenen Ohren
und Augen in die Zukunft gestartet“


Von 1999 bis 2001 war Daniela Menger die erste SAP-Ansprechpartnerin für die DSAG. Im Interview verrät sie, was ihr besonders in Erinnerung geblieben ist und warum sie sich wünscht, dass die DSAG auch in den kommenden Jahren weiter kräftig wächst.

Wie sind Sie überhaupt zu dieser Aufgabe gekommen?


Daniela Menger: Das war ehrlich gesagt Zufall. Ich war auf der Suche nach einer neuen Aufgabe mit Kundenkontakt, mit direkten Kommunikationsmöglichkeiten zur Basis. Und da bin ich auf diese Stellenausschreibung gestoßen und dachte, das will ich auf jeden Fall versuchen! Und so war es dann, gemeinsam mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden, und Karin Michenfelder, die übrigens bis heute dabei und inzwischen Teamleitung der DSAG-Buchhaltung ist, sind wir gestartet – mit viel Raum zur Gestaltung und noch mehr Motivation, um möglichst schnell funktionierende Prozesse ins Leben zu rufen.

Daniela Menger

Daniela Menger, erste SAP-Ansprechpartnerin bei der DSAG
Erste SAP-Ansprechpartnerin bei der DSAG

Was waren die nächsten Schritte?


Daniela Menger: Die Gründung verschiedener Arbeitskreise und Arbeitsgruppen und natürlich die Organisation des ersten Basiskongresses, der im Jahr 2000 mit etwa 700 Teilnehmern in Düsseldorf stattfand. Mit von der Partie waren damals der Arbeitskreis Business Warehouse (BW) und diverse Untergruppen. Wenn man sich ansieht, wo die DSAG heute steht – mehr als 200 Gremien und über 3.200 Mitgliedsunternehmen –, dann ist das schon eine unglaublich tolle Entwicklung!

Wie sehen Sie nun, 20 Jahre später, die damalige Zusammenarbeit?


Daniela Menger: Die Zusammenarbeit war immer toll und hat wirklich Spaß gemacht. Dazu hat sicher beigetragen, dass wir alle vom gleichen Level aus gestartet sind. Für uns war es wichtig, dass die Geschäftsstelle, die Mitglieder und SAP immer freundschaftlich und professionell miteinander umgegangen sind, und das haben wir auch geschafft. An den Aufgaben für SAP hat sich im Kern seither wahrscheinlich nicht so viel geändert: Immer versuchen, ein offenes Ohr für die Wünsche und Bedürfnisse der Anwender zu haben und die Interessen aller Beteiligten unter einen Hut zu bringen.

Yasmin Awad
(Senior Vice President Global User Group Organization SAP SE und seit 2011 für die Betreuung der SAP User Groups verantwortlich)

Yasmin Awad
„Über die vergangenen 20 Jahre sind die DSAG und SAP zu einem eingespielten Team heran gewachsen. Wir wissen auch bei kritischen Themen miteinander umzugehen und stellen die Lösung für die SAP Kunden -die DSAG Mitglieder- in den Vordergrund. Für mich ist die Kooperation ein erfolgreiches Geben und Nehmen. Vielen herzlichen Dank für die gute und vor allem vertrauensvolle Zusammenarbeit auf allen Ebenen!“

Und was denken Sie hat sich geändert?


Daniela Menger: Rückblickend ging es damals hauptsächlich um Entwicklungsanträge, also das Feedback und die Kommunikation bestanden hauptsächlich darin, zu erklären, was nicht funktioniert und was sich ändern soll. Da wir hier von einer betriebswirtschaftlichen Standardsoftware sprechen, war es natürlich nicht immer machbar, auf jeden einzelnen Wunsch einzugehen. Und genau das ist der Knackpunkt, genau das hat sich geändert. Heute geht es vielmehr um Innovation und um neue Ideen, und natürlich ist auch die Interessensgruppe dahinter viel größer geworden. Das macht es dem Anbieter natürlich auch einfacher, Veränderungen durchzusetzen und den Spagat zwischen den diversen Gruppen und ihren ganz unterschiedlichen Wünschen zu schaffen.

Wie sehen Sie die DSAG heute im Vergleich zu Ihrer aktiven Zeit?


Daniela Menger: Das ist wirklich kaum zu vergleichen! Die heutige DSAG ist mächtig, über 60.000 Mitglieder sind eine Riesen-Truppe mit deutlich mehr Einflussnahme, Professionalität und Power. Da wird schon lange nicht mehr nur diskutiert, wo es hakt, sondern ganz klar kommuniziert, was gebraucht wird und wo der Schuh wirklich drückt.

Warum haben Sie aufgehört?


Daniela Menger: Mir hat die internationale Komponente gefehlt, damals war es ja wirklich nur die deutsche DSAG. Heute ist es die deutschsprachige DSAG, die auch mit der Americas' SAP Users' Group (ASUG) zusammenarbeitet. Aber das war damals einfach noch nicht gegeben.

Ihr schönstes, persönliches Erlebnis?


Daniela Menger: Ich habe in einer Arbeitsgruppe meinen Mann kennengelernt.

Und zum Abschluss noch: Ihre Wünsche für die nächsten 20 Jahre?


Daniela Menger: Weiter wachsen und erfolgreich sein, und natürlich weiter nette Ansprechpartner seitens SAP, denn wenn die Zusammenarbeit zwischen Anbieter und Nutzern an der Basis stimmt, dann kann es ja nur gut oder sogar noch besser werden.
 

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